Erasmus – für viele die beste Zeit des Lebens

Junge Leute lieben Erasmus

Erasmus – für viele die beste Zeit des Lebens

Ein oder zwei Semester in einem anderen Land studieren, neue Stadt, neue Uni, neue Menschen kennenlernen, dabei jedoch nicht der oder die einzige Fremde sein, von einer großen, gut organisierten Instanz betreut werden und dann auch noch dafür Geld bekommen?

Für viele junge Menschen hört sich das nach einem absoluten Traum an, zu gut um wahr zu sein. Für europäische Studenten ist dies jedoch Realität. Die Rede ist natürlich vom Erasmus-Programm der EU!


Vorbild für den Rest der Welt

Vor allem Studierende aus anderen Ländern der Welt haben guten Grund zum neidisch sein, denn oft sind Studiengebühren so hoch, dass es sich viele gar nicht erst leisten können, überhaupt and die Uni zu gehen. Kulturelle Hindernisse kommen noch erschwerend hinzu und machen es für viele junge Leute, vor allem Mädchen, geradezu unmöglich, das eigene Land und die Familie auch nur zeitweise zu verlassen.

Warum ist so ein tolles Abenteuer für Europäische Studenten kostenlos möglich und sogar so kulturell akzeptiert, dass ein Auslandsaufenthalt schon fast erwartet wird?

Weil die Bildungsminister, repräsentativ für die Bevölkerung, schon seit Jahrzehnten versucht, den innereuropäischen Austausch zu fördern – auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene.


Eine Kultur der Zusammengehörigkeit

Bildung ist natürlich sowohl mit der Wirtschaft als auch mit der Kultur verknüpft und darüber hinaus entscheidend über den Verlauf der Zukunft. Wie man seine Kinder heute bildet, so wird sich das Land – oder der Kontinent – morgen entwickeln. Sich auf internationaler Ebene zusammen zu schließen und gemeinsam in Bildung zu investieren ist demnach die wohl effektivste Methode, um nachhaltig ein integriertes und ganzheitliches Europa zu entwickeln. Und das ist im Endeffekt einer der Grundgedanken hinter der Formation der EU und anderer europäischer Zusammenschlüsse von Ländern: Die Vereinigung von vielen kleinen Ländern zu einer großen Einheit, in der Harmonie und Demokratie herrscht, die wirtschaftlich stärker und wettbewerbsfähiger ist und die langfristig viel erreichen kann.

Zusammen geht eben alles einfacher. Und wie könnte man den jungen Generationen diesen wichtigen Grundgedanken der EU besser vor Augen führen als durch praktische Erfahrung am eigenen Leib?


Vorteile über Vorteile, die das Heimweh aufwiegen

Die Idee hinter dem Erasmus-Konzept ist also nicht nur idealistisch-ehrgeizig, sondern auch nüchtern-anwendungsbezogen. Das Programm existiert nun schon lange genug, um Langzeitstudien Glaubwürdigkeit zu verleihen. Hier ist nur eine kurze Liste der Vorteile, die eine Teilnahme an dem Studenten-Austauschprogramm laut den Studierenden selbst mit sich bringt. Leute, die als Student einige Zeit im Rahmen von Erasmus im Ausland verbracht haben:


  • Profitieren mehr von den Chancen des europäischen Binnenmarktes

  • Sind mehrsprachig oder haben zumindest stark verbesserte Fremdsprachenkenntnisse

  • Sind aufgeschlossener und freier von Vorurteilen gegenüber fremden Kulturen und Ausländern

  • Knüpfen wichtige berufliche Kontakte und sind besser vernetzt

  • Sind offener für „lebensbegleitenden Lernen“, welches zunehmend als wirtschaftliche Notwendigkeit angesehen wird

  • Haben generell besser entwickelte soziale und kommunikative Fähigkeiten

  • Haben ihr Studienfach durch den Perspektivenwechsel besser und vertiefter kennengelernt

  • Haben durch oben genannte Vorteile, die generell mit einem Auslandsaufenthalt assoziiert werden, ein dickes Plus im Lebenslauf, welches gleichermaßen von künftigen Arbeitgebern als auch vom privaten Umfeld gern gesehen und respektvoll angerechnet wird!

#erasmuslife

Wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, dass man die Gelegenheit, am Erasmus-Programm teilzunehmen, mit beiden Händen am Schopfe packen sollte, der müsste sich einfach einmal mit ein paar Leuten unterhalten, die aus erster Hand von dieser Erfahrung berichten können.

Viele sagen entschieden, dass ihre Zeit als Erasmusstudent die beste Zeit ihres Lebens war. Man knüpft nicht nur unglaubliche internationale Freundschaften, die oft ein Leben lang anhalten, sondern man verbindet die Arbeit an der Uni auch mit jeder Menge Spaß im Gastland. Reisen und Sightseeing ist nur ein Aspekt davon – Erasmusstudenten sind auch berühmt-berüchtigt für ihre wilden Partys und unvergessliche WG-Gemeinschaften. Man muss sich nur einmal im Internet umschauen und man wird entdecken, welche tollen Erlebnisse Austauschstudenten mit dem Hashtag #erasmuslife versehen. Denn das ist Erasmus mittlerweile: mehr als nur ein bildungspolitisches Instrument de

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