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Erklärung von Budapest und Wien, März 2010
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Leuvener Kommuniqué,
April 2009
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Londoner Kommuniqué,
Mai 2007
Download (PDF, 80 KB)

Bergener Kommuniqué,
Mai 2005
Download (PDF, 50 KB)

Berliner Kommuniqué,
September 2003
Download (PDF, 70 KB)

Prager Kommuniqué,
Mai 2001
Download (PDF, 30 KB)

Bologna-Erklärung, Juni 1999
Download (PDF, 30 KB)


Weitere Dokumente
Links
Mehr Informationen zu den Hintergründen des Bologna-Prozesses finden Sie auf den Seiten des BMBF.
www.bmbf.de

Mehr zu den akademischen Kooperationsprogrammen der EU in Deutschland finden Sie auf den Seiten des DAAD.
http://eu.daad.de

Offizielle Seite des Bologna-Prozesses
www.ond.vlaanderen.be/ hogeronderwijs/Bologna

HOCHSCHULE

Die europäische Zusammenarbeit im Hochschulwesen findet sowohl im institutionellen Rahmen der EU als auch im paneuropäischen "Bologna-Prozess" statt. Grundlage des Bologna-Prozesses ist die 1999 auf Initiative europäischer Ministerinnen und Minister verabschiedete Bologna-Erklärung mit dem Ziel der Errichtung eines Europäischen Hochschulraums. Europa soll durch die Einführung eines gestuften Studiensystems (meist umgesetzt als Bachelor und Master) mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen, durch die Einführung und Verbesserung der Qualitätssicherung sowie durch die Steigerung der Mobilität im Hochschulbereich stärker zusammenwachsen. Neben 47 Staaten aus ganz Europa sind auch die EU-Kommission, sowie Hochschulen, Studierende und weitere Akteure am Bologna-Prozess beteiligt.

Zur Überprüfung, ob die vereinbarten Ziele in den verschiedenen Teilnehmerstaaten auch erreicht werden, werden alle zwei Jahre die erzielten Fortschritte auf gesonderten Konferenzen thematisiert. Die erste Nachfolgekonferenz fand im Mai 2001 in Prag statt, weitere in Berlin (September 2003), Bergen (Mai 2005), London (Mai 2007) und Leuven (April 2009). Zentrale Ziele und Vereinbarungen zwischen den Beteiligten werden jeweils in den Kommuniqués dieser Treffen auf Ministerialebene festgehalten. Im März 2010 wurde der Europäische Hochschulraum offiziell im Rahmen einer Konferenz in Budapest und Wien eröffnet. Die nächste Konferenz findest 2015 in Armenien statt.

Der Bologna-Prozess ist ein freiwilliger Prozess, der vor allem durch den Dialog der beteiligten Staaten und der eingebunden zivilgesellschaftlichen Organisationen, der sogenannten Stakeholder, vorangetrieben wird. Der Austausch guter Praxis ist ein wesentliches Element der Zusammenarbeit. Auch über 2010 hinaus werden alle an diesem Prozess Beteiligten an dem Ziel einer vielfältigen, attraktiven und transparenten europäischen Hochschullandschaft arbeiten.

Was die Zusammenarbeit auf EU-Ebene betrifft, unterstützt die Europäische Kommission die Mitgliedstaaten bei ihren Modernisierungsbemühungen in Form von politischen Initiativen, Diskussionspapieren und -foren sowie durch entsprechende EU-Programme zur Förderung der Bildungsmobilität (z.B. Erasmus (als Teil des Programms für lebenslanges Lernen), Tempus und Erasmus Mundus).

Unter den fünf Benchmarks, die EU-weit bis 2020 festgelegt wurden, ist eines stark auf den Hochschulbereich bezogen: Bis 2020 sollen mindestens 40% aller 30- bis 34-Jährigen einen tertiären Abschluss haben (in den meisten EU-Mitgliedstaaten ist damit ein Hochschulabschluss gemeint; in Deutschland fallen aber z.B. auch Meister mit darunter).

Die Hochschulbildung spielt auch eine wichtige Rolle im Rahmen der Strategie Europa 2020. In diesem Kontext wurde beispielsweise eine Modernisierungsagenda für Hochschulen beschlossen.

Ein wichtiges Transparenzinstrument im Hochschulbereich sind die ECTS-Punkte, mittels derer im Ausland erbrachte Lernleistungen besser anrechenbar werden.