KREATIVITÄT UNDINNOVATION
Kreativität und Innovation gelten als Schlüsselfaktoren für die Entwicklung persönlicher, beruflicher, unternehmerischer und sozialer Kompetenzen und für das Wohlergehen der / des Einzelnen in der Gesellschaft. Damit Europa den Anforderungen an Wissensgesellschaften in einer sich rasch verändernden Welt gerecht werden kann, sollen kreative Prozesse gefördert und innovationsfreundliche Umgebungen geschaffen werden.
Der Bildungspolitik kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu bei der Förderung von Kreativität, Innovationsleistung und damit Wettbewerbsfähigkeit. Dies betrifft sowohl die formelle als auch die informelle und nichtformale Bildung. So geht es zum Beispiel darum, Kreativität gerade in frühen Jahren stärker zu fördern und als „Schlüsselkompetenz“ in allen Lebensphasen zu stärken.
2009 rief die EU das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation aus. Ziel des Jahres war es, die wichtige gesellschafts- und bildungspolitische Bedeutung von Kreativität und Innovation in den wissensbasierten Gesellschaften Europas aufzeigen und einen Beitrag zur politischen Diskussion darüber zu leisten. Die Förderung von Innovation und Kreativität – einschließlich unternehmerischen Denkens – ist auch in der zukünftigen bildungspolitischen Zusammenarbeit der EU als eines von vier strategischen Zielen bis 2020 verankert.
In diesem Kontext soll wie bisher der Erwerb von bereichsübergreifenden Schlüsselkompetenzen durch alle Bürgerinnen und Bürger, unter anderem Computerkompetenz, Lernkompetenz, Initiativgeist und unternehmerisches Denken sowie Kulturbewusstsein gefördert werden. Außerdem ist geplant, innovationsfreundliche Bildungseinrichtungen zu schaffen, indem Kreativität und Innovation durch die Entwicklung spezifischer Lehr- und Lernmethoden gefördert wird. Zudem sollen Partnerschaften zwischen Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung und Unternehmen, Forschungsinstitutionen, kulturellen Akteuren und kreativen Industriezweigen entwickelt werden.





