SCHULE
Die Europäische Kommission unterstützt die EU-Mitgliedstaaten bei der Zusammenarbeit mit dem Ziel der Weiterentwicklung ihrer Schulbildungssysteme. Da viele EU-Mitgliedstaaten vor ähnlichen Herausforderungen stehen, bieten die Zusammenarbeit und das wechselseitige Lernen viele Vorteile. Aufgabe der Europäischen Kommission ist es hier, die nationalen Reformbemühungen zu unterstützen.
Der Rat der Bildungsministerinnen und -minister hatte für 2010 drei Durchschnittsbezugswerte (Benchmarks) mit direktem Bezug zur Schulbildung angenommen (diese betrafen die maximale Anzahl der Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher, Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler und die Quote der erreichten Abschlüsse der Sekundarstufe II).
Von den neuen Benchmarks bis 2020 beziehen sich immer noch zwei mit deutlich erweitertem Themenspektrum auf den Schulbereich: Der Anteil der 15-Jährigen Schülerinnen und Schüler mit schlechten Leistungen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften soll maximal 15% betragen und der Anteil der frühen Schul-(und Ausbildungs-)abgängerinnen und -abgänger unter den 18- bis 24-Jährigen soll 10% nicht überschreiten.
Im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen, Unterprogramm COMENIUS, unterstützt die EU zudem Projekte, die den Schulaustausch, die Schulentwicklung, das Bildungsniveau der Schulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Schulassistenzzeiten usw. fördern.





